Wissenswertes

Damit der Umzug in unsere Einrichtung so reibungslos wie möglich verläuft: Auf dieser Seite erhalten künftige Bewohner und ihre Angehörigen wichtige Informationen und wertvolle Hinweise, die den Aufnahmeprozess für beide Seiten erleichtern. 

Anmeldung

 

Sie können sich vorstellen, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen sich bei uns wohlfühlt? Dann vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch mit uns. Wir informieren Sie umfassend und leiten die ersten Schritte der Anmeldung in die Wege.

 

 

Wir freuen uns auf Sie: Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 02655 9392-1015 oder direkt über unser Kontaktformular.

Downloadbereich

 

Unser Infomaterial mit Leistungen und Leistungsentgelten können Sie sich in unserem Downloadbereich als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken.

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 Was ist beim Einzug in ein Pflegeheim zu beachten und zu regeln?

 

Vor dem Einzug:

 

- Überlegen Sie, wer helfen und entlasten könnte

- Klären Sie mit Ihrem Vermieter die Kündigungsfristen

- Ordnen Sie vorhandene Papiere (Sparbücher, Rentenbescheide, evtl. Vollmachten)

- Was muss für die Heimaufnahme noch angeschafft werden (z. B. Kleidung)?

- Kündigen Sie Versicherungen, die Sie nicht mehr benötigen

- Stornieren Sie überflüssige Daueraufträge bei Ihrer Bank

- Stellen Sie einen Nachsendeantrag bei der Post

- Überlegen Sie, wer über Ihren Umzug informiert werden soll

- Stellen Sie einen Antrag auf Leistungen der vollstationären Pflege bei Ihrer

  Pflegeversicherung

- Stellen Sie einen Antrag auf Kostenübernahme beim Sozialamt, wenn Sie nicht

  Selbstzahler sind.


Welche Unterlagen sind dem Heim vorzulegen?

 

- Personalausweis

- Krankenversicherungskarte

- Befreiung von den Zuzahlungen der Krankenkasse (sofern vorhanden)

- Schwerbehindertenausweis

- Medikamente, die zum Zeitpunkt der Heimaufnahme verordnet sind

- Bestellungsurkunde, falls ein Betreuer vom Amtsgericht bestellt ist

Was genau müssen Kinder für Ihre pflegebedürftigen Eltern zahlen?

 

 Kinder werden gemäß ihrer Leistungsfähigkeit herangezogen. Diese ergibt sich aus ihren gesamten Einkünften - Gehältern, Zinsen aus Kapitalvermögen, Mieteinnahmen. Dabei billigt der Staat jedem Kind einen Selbstbehalt von 1.600 Euro pro Monat zu. Für den Ehegatten des Kindes gilt ein Betrag von1.280 Euro, für den Ehepartner des Pflegebedürftigen von 1.100 Euro. Hinzu kommt die Hälfte des darüber liegenden monatlichen Nettogehalts. Hat ein Kind etwa monatliche Einkünfte von 3.000 Euro, werden davon 1.600 Selbstbehalt abgezogen. Von den verbliebenen 1.400 Euro wird nochmals die Hälfte abgezogen. Verbleiben 700 Euro, die für die Pflegekosten der Mutter oder des Vaters gezahlt werdenmüssten.

 Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.02.2014

Wer ist pflegebedürftig ?

 

Als pflegebedürftig gelten Personen dann, wenn sie wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder Behinderung in ihrem Lebensalltag für mindestens sechs Monate auf Hilfen angewiesen sind. Die Hilfe besteht in der Unterstützung der Grundpflege, d. h. Körperpflege (Waschen, Duschen, Toilettengang, usw.), Ernährung (Essen und Trinken), Mobilität (An-und Auskleiden, Gehen, Stehen, usw.) und der hauswirtschaftlichen Versorgung (Einkaufen, Kochen, usw.). Ein Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit ist bei der zuständigen Pflegekasse zu stellen.

Bei der Begutachtung geht es darum festzustellen wie selbständig der Pflegebedürftige bei der Bewältigung des Alltags ist. In sechs Bereichen werden dazu die individuellen Beinträchtigungen und Fähigkeiten erfasst.


Es werden 5 Pflegegrade unterschieden:


Pflegegrad 1 > geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit


Pflegegrad 2 > erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit           

           

Pflegegrad 3 > schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

 

Pflegegrad 4 > schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit


Pflegegrad 5 > schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (mit besonderen pflegerischen Anforderungen)

Leistungen der Pflegeversicherung


Vollstationäre Pflege


Pflegegrad


1

2

3

4

5

Anteil Pflegeversicherung

für Heimunterbringung

125,00 €

770,- €

1.262,- €

1775,- €

2.005,- €


Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 - 5 gilt ein einrichtungseinheitlicher Eigenanteil. Das heisst der Eigenanteil der Heimkosten steigt auch bei Höhereinstufung nicht.



 Kurzzeitpflege 

Für die Dauer von bis zu sechs Wochen im Jahr besteht ein Anspruch auf vollstationäre Pflege. Von der Pflegekasse werden bis zu 1.612,- Euro für die Pflege übernommen.Die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung muss der Pflegebedürftige selbst zahlen.


 Verhinderungspflege 

Bei Urlaub, Krankheit oder sonstiger Verhinderung der Pflegeperson kann für bis zu sechs Wochen im Jahr oder stundenweise eine Ersatzpflegekraft in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Aufwendungen dürfen 1.612,- Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten.



Tages- und Nachtpflege (teilstationäre Leistungen)

 

Tages- und/oder Nachtpflege können neben der ambulanten Pflege oder Pflegegeldbezug (private Pflege) im vollen Umfang in Anspruch genommen werden.

 

Leistungsanspruch aus der Pflegeversicherung nach Pflegestufe für Pflegeleistungen der Tages-/Nachtpflege 

Pflegegrad

1

2

3

4

5

Anteil Pflegeversicherung

0,00  €

689,- €

1.298,- €

1.612,-

1.995,- €

 

Zusätzlich können über den Entlastungsbetrag (mtl. 125,- €) die Kosten des Eigenanteil (Unterkunft & Verpflegung)  durch die Pflegeversicherung zurückerstattet werden.      

            

Bei Beantragung von Sozialhilfe sind folgende Unterlagen beim Sozialamt einzureichen:

 

- Aktuelle Einkommensnachweise (z. B. Rentenbescheide)

- Vermögensnachweise (z. B. Sparbücher, Sparbriefe, etc.)

- Policen von Lebens- und Sterbeversicherungen (Kopien)

- Nachweise über die Höhe der Versicherungsbeiträge (z. B. Haftpflichtversicherung)

  Girokontoauszüge der letzten drei Monate

- Personalausweis

- Familienstammbuch

- Schwerbehindertenausweis (sofern vorhanden)

- Bestallungsurkunde, falls ein Betreuer vom Amtsgericht bestellt ist

- Mietvertrag

- Bescheinigung des Geldinstitutes über vorhandene Sparkonten/Sparbücher usw.

- Namen und Anschriften der Kinder, getrennt lebenden und geschiedenen Ehegatten

- Evt. Vollmacht, um sich von anderen Personen in Sozialhilfeangelegenheiten vertreten

  lassen zu können.



Belegungsstatus

Info bei telefonischer Anfrage

Informationen unter :

Tel. 0 26 55 / 93 92 - 0

 

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Seniorenzentrum

Elisabeth-Haus

Kirchstr. 7

56745 Weibern

 

E-Mail-Adresse:

info@seniorenzentrum-weibern.de 

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